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Heißausbildung im Brandcontainer in Büchel am 28.06.2014

 

Am Samstag, 28.06.14, nahmen zwei Auderather Feuerwehrkameraden an der vom Kreisfeuerwehrverband organisierten Heißausbildung in einem Brandcontainer der Firma FireHouse Brandsimulation (Infos und Youtube Videos hierzu Online vorhanden) teil. Bereits im letzten Jahr hatten fünf Auderather Kameraden eine ähnliche Ausbildung absolviert

 

Warum wird eine solche Heißausbildung durchgeführt?

 

In der “normalen” Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger lernen die Feuerwehrangehörigen den Umgang, die Handhabung und den Einsatz mit dem Pressluftatmern. Eine Begegnung mit echtem Feuer findet hierbei allerdings nicht statt. Eine der herausfordernsten Tätigkeiten im Feuerwehrdienst ist aber die Brandbekämpfung im Innenangriff.

 

Gerade für Feuerwehrleute, die noch keinen Einsatz im Innenangriff und keinen Kontakt mit Feuer, Hitze und Rauch hatten, ist so ein Seminar eine gute Gelegenheit um für diese Aufgabe gewappnet zu sein. Aber auch für erfahrene Einsatzkräfte ist es eine Bereicherung, mal wieder einem Feuer sozusagen “Auge in Auge” gegenüber zu stehen.

 

Ziel ist es, dass die Kameraden  lernen, mit der bei einem Brand entstehenden Hitze umzugehen und sich in Brandräumen sicher fortzubewegen. Auch wird der richtige Umgang mit einem Hohlstrahlrohr geübt und das Öffnen einer Tür zu einem Brandraum trainiert. Weitere Inhalte der Ausbildung sind Wirkungsweise und Grenzen der Schutzkleidung erfahren, korrektes Anlegen der Schutzkleidung üben sowie mit der physischen und psychischen Anstrengung bei einem Einsatz unter schweren Atemschutz zurechtzukommen.

 

Wichtig im Innenangriff ist, dass nicht zu viel Löschwasser eingesetzt wird. In diesem Fall würde eine große Menge Wasserdampf entstehen, der eine zusätzliche Belastung für die Einsatzkräfte darstellt.

 

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